Freitag, 28. Januar 2011

Traurige Gewissheit

Traurige Gewissheit

Nun ist es endgültig gewiss Mirco der Junge der seit dem 3.September vergangenen Jahres verschwunden war "ist tot" (lesen Sie mehr).
Und auch wenn die Polizei den Täter gefasst hat und dieser die Tat gestanden hat, so ist dies nicht wirklich ein Erfolg. Es ist wohl eher die notwendige Konsequenz für diese Tat.

Ein Erfolg wäre es in meinen Augen, wenn der Junge erst garnicht in diese Situation gekommen wäre oder wenn er es geschafft hätte rechtzeitig zu handeln und zu entkommen.

Doch wie bereitet man Kinder auf solche Eventualitäten vor?

Hier einige Tipps:

10 Tipps: So schützen Sie Ihr Kind vor Gewalt
Diese Verhaltensregeln für Kinder und Eltern erhöhen die Sicherheit
Kinder sind erwachsenen Angreifern körperlich immer unterlegen. Deshalb werden beim Kindertraining in der Freiraumakademie Verhaltensregeln unterrichtet, die die Sicherheit der Kinder erhöhen.
Tipps für den sicheren Schulweg:
1. Gemeinsam den Schulweg abgehen
Der kürzeste Weg muss nicht der sicherste sein. Kinder sollten Wege mit vielen Passanten nutzen,
die sie im Notfall ansprechen können. Gehen Sie den Weg mit Ihrem Kind gemeinsam ab, zeigen Sie ihm
Orte, beispielsweise Geschäfte, wo Ihr Kind im Notfall immer jemanden ansprechen kann. Ihrem Kind muss klar sein: Ich darf diesen Weg nie verlassen und muss zügig nach Hause gehen.

2. Gruppen bilden
Sprechen Sie sich mit anderen Eltern ab, damit kein Kind den Schulweg alleine gehen muss.
Wichtig: Alle Eltern müssen dies mit ihren Kindern besprechen und ihnen klar machen, dass die Gruppe
nie jemanden zurück lässt.

3. Distanz zu Fremden halten
Üben Sie mit Ihrem Kind Rollenspiele, idealerweise mit einem anderen Erwachsenen, der Ihr Kind beispielsweise in ein Gespräch verwickeln möchte oder versucht, es ins Auto zu locken.
Fragt ein Erwachsener nach dem Weg, muss Ihr Kind weitergehen und darf nur eine Antwort geben: "Ich bin ein Kind, fragen Sie einen Erwachsenen!"

4. Geheimnisse verbieten
Kinder lieben Geheimnisse. Genau das versuchen Täter auszunutzen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine Geheimnisse gibt, die Mama und Papa nicht wissen dürfen, egal was ein anderer Erwachsener sagt. 
5. Namen auf Schulranzen vermeiden
Schreiben Sie den Namen und die Adresse Ihres Kindes niemals von außen auf den Schulranzen, sondern bringen Sie innen ein Schild an.

6. Codewort vereinbaren
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein Codewort, für den Fall, dass Sie es nicht wie besprochen von einem Treffpunkt abholen können. Egal ob Arbeitskollege oder Nachbar - nur wenn die Person das richtige Codewort nennt, steigt Ihr Kind zu ihr ins Auto.
7. Schreien üben
Sagen Sie Ihrem Kind nicht nur, dass es im Notfall um Hilfe schreien soll, üben Sie es auch gemeinsam.
8. Passanten einbinden
Üben Sie mit Ihrem Kind und einigen Bekannten, wie man gezielt Passanten um Hilfe bittet. Ihr Kind muss lernen, Einzelpersonen gezielt anzusprechen: "Sie dort in der roten Jacke, bitte helfen Sie mir. Dieser Mann verfolgt mich, ich habe Angst ..."
9. Rechte und Regeln erklären
Erklären Sie Ihrem Kind, was andere Erwachsene dürfen und was nicht. Besonders bei bekannten Personen, wie beispielsweise Nachbarn, sind viele Kinder zu vertrauensvoll. Stellen Sie klare Regeln für Ihr Kind auf, von denen es keine Ausnahmen gibt und üben Sie jede Regel als Rollenspiel.
10. Holen Sie sich Unterstützung
Eltern müssen Regeln für Ihre Kinder aufstellen. Diese persönlich mit den Kleinen zu üben ist oft schwer,
denn Mama und Papa sind eben keine Fremden. Bitten Sie daher einen Bekannten, den Ihr Kind nicht kennt, bei einem Rollenspiel mitzuwirken oder wenden Sie sich an einen Kids-WingTsun-Fachtrainer. Goldene Regel bei allen Rollenspielen: Die Kinder müssen immer wissen, dass es sich um ein Spiel handelt und dürfen dabei nie Angst bekommen. 


Mehr zum Thema hier.

Montag, 17. Januar 2011

Warum Kraft in einer Selstverteidigung keine Rolle spielen darf.

In einer Selbstverteidigung sollte Jeder die Möglichkeit habe zu lernen sich zu verteidigen.
Und nicht nur der junge vor Kraft strotzende agile oder der zu sportlichen Höchstleistungen befähigte. Nein jeder Mann und jede Frau egal welchen Alters und welcher Konstitution.

Denn zumeist suchen Täter (unbewusst) ein Opfer, keine Gegner. Sie suchen jemanden an dem sie ihren Stress und ihre Wut abreagieren können. Diese Täter sind meist wenn man es mal genauer betrachtet nicht wirklich mutig eher im Gegenteil. Sie haben eigentlich Angst davor selbst einstecken zu müssen deshalb suchen sie sich meist jemanden der körperlich kleiner ist und nicht sehr selbstbewusst aussieht.
Täter suchen Opfer keine Gegner.
Denn Gewalttaten entstehen meist nur aus einem einzigen Grund, weil sich jemand damit sein Ego aufpolieren und seinen Frust verjagen will. Weil sie sich damit beweisen wollen das sie doch etwas können und doch "gut" in etwas sind.

Deshalb wird der jenige mit dem man es in einer Selbstverteidigungssituation zu tun hat uns immer Kräfte mäßig überlegen sein.
Also sollte eine Selbstverteidigung nicht auf Kraft aufgebaut sein sondern Mittel und Wege finden die Kraft den Täters (von der er ja eh mehr hat) gegen ihn zu nutzen.

Montag, 10. Januar 2011

Neues Jahr neue Glück

Jedes Jahr das gleiche Spiel wir setzen uns hin und machen uns für das kommende Jahr einen riesigen Zettel mit Dingen die wir angehen wollen.
Doch kaum verfallen wir wieder in unseren gewohnten Alltag mit allem Stress und den fest gefahrenen Dingen (von denen wir eigentlich einige ändern wollten) sind alle guten Vorsätze schon so gut wie wieder vergessen.

Also am besten gleich jetzt beginnen das geplante in die Tat umzusetzen. Dabei ist es garnicht wichtig gleich in die Vollen zu gehen und das ganze zu ehrgeizig zu beginnen.

Egal wie winzig meine ersten Anstrengungen in Richtung meines Ziels auch sind. Viel wichtiger ist das ich überhaupt beginne.

"Die größte Reise beginnt mit einem kleinen Schritt" 

Also gleich jetzt in den Laden neue Laufschuhe gekauft und ausprobiert, ein Englisch Lehrbuch zur Hand genommen oder einfach nur mal den Kühlschrank aussortiert.

Egal was meine Ziele sind wichtig ist, es sie anzugehen und sich über jeden noch so kleinen Erfolg zu freuen.